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Angelberichte
Untertauern (Österreich)
Nach ca. 7 Stunden Autofahrt, gestartet in Frankfurt Main, mit vielen Pausen zwischendurch, kamen wir in Untertauern an.
Unsere Unterkunft sollte das Ferienhotel GASTHOF ZUR POST sein.
Wir wählten dieses Hotel, weil wir dort schon mehrere male zu Gast waren, und immer sehr zufrieden mit dem Service der Familie Kohlmayr sind.
Außerdem wird dem Angler eine Fischerpauschale angeboten, das bedeutet, dass das Angeln im Hauseigenen Gewässer kostenlos ist. Aber die Verpflegung, Halbpension hat es auch in sich.
Eine vorzügliche Küche ( die Chefin kocht und backt selbst, natürlich mit Unterstützung von ausgezeichneten Köchen).
Aber nun zu den Hauseigenen Gewässern:
Die Taurach und der Tauernkarsee
"Die Taurach" ist ein junges Ursprungsgewässer, ein Forellenwasser auf 18 km länge.
Sie beginnt beim "Johanneswasserfall", 4 km nördlich von Obertauern und reicht bis kurz vor Radstadt.
Bei einer Breite von 6 bis 13 m ist sie teils sehr leicht, teils sehr schwer zu durchqueren. Sie befindet sich in einer Gebirgs- und Waldgegend mit ruhigen Wegen, Dämmen und stehenden Wassern.
Besatz in der Taurach: Bach- und Regenbogenforellen, Saiblinge.
KÖDER: Künstliche Fliege (naß und trocken), toter Köderfisch bei steigendem Wasser und ständig hohem Wasserspiegel.
Verboten: alle anderen lebenden und toten Köder wie Wurm, Made, usw.
"Tauernkarsee" der Tauernkarsee befindet sich auf der privaten Alm und ist ein klarer Bergsee mit 4 ha Wasserfläche und auch leicht mit dem Auto erreichbar. Besonders ideal für Fliegenfischer. Ruderboote stehen kostenlos zur Verfügung.
Besatz im Tauernkarsee: Bach- und Regenbogenforellen, Seesalme
KÖDER: Künstliche Fliege, Spinner, tote Köderfische.
Verboten: Alle anderen lebenden und natürliche Köder wie Wurm, Made usw.
Die Fischereisaison: vom 01. Mai bis 01. Oktober
Mindestlängen: Bachforellen 28 cm
Regenbogenforellen 32 cm
Bachsalm 22 cm
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, fuhren wir an die Taurach und versuchten unser Glück.
Die Fliegenrute war schnell montiert und da das Wasser sehr schnell war, nahm ich mal einen kleinen Streamer, aber das war nichts, deshalb probierte ich es mit dem Gammarus, der geht immer. Und siehe da, nach dem dritten Wurf hakte sich eine schöne Regenbogenforelle.